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Menschen
mit Behinderung, welche auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sind deshalb nicht
mehr von sportlicher Aktivität ausgeschlossen. Ein jeder findet heute die
Möglichkeit, auf vielfältige Weise Sport zu treiben: Rollstuhlsport.
Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband
(DRS) hat es sich als Fachverband des Deutschen Behinderten-Sportverbandes zur
Aufgabe gemacht, diesen Rehabilitationssport auf breitester Basis zu fördern und
fortzuentwickeln.
Rehabilitation umfasst alle ärztlichen,
sozialpädagogischen, psychologischen und sozialrechtlichen Maßnahmen, die darauf
ausgerichtet sind, Menschen mit Behinderung wieder in die Lage zu versetzen,
sich geistig, gesellschaftlich und wirtschaftlich zu behaupten. Eine dieser
Maßnahme ist der Sport, der neben anderen Hilfen die innere Stabilität und
Identität des Betroffenen festigt, ihm sein Selbstvertrauen zurückgibt und ihm
ermöglicht, einen festen und anerkannten Platz in Familie, Berufsleben und
Gesellschaft einzunehmen.
Durch
den DRS findet heute ein jeder ein gut strukturiertes Sportangebot, wodurch er
auf vielfältige Weise die Möglichkeit erhält Sport zu treiben, egal ob im
Kinder- und Jugendsport, im Breitensport oder im Wettbewerbssport.
Um Sport zu treiben holt der DRS seine
Mitglieder auf dem motorischen und psychischen Stand ab wo sie sind und versucht
über ihre Stärken im Sportbereich ihre motorischen und/ oder psychischen
Schwächen wieder aufzubauen, was wiederum zur Folge hat, dass immer mehr
Integration des Menschen mit Behinderung stattfinden kann.
Weiteres Ziel hierbei ist die
Selbstbestimmung und Teilhabe des Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen
Leben.
Zusätzliche Ergebnisse des
Sportangebotes des DRS bei seinen Mitgliedern sind die Erhaltung der
körperlichen Leistungskraft, die Wiedererlangung des psychischen Gleichgewichts,
sowie die Abwehr von Folgeerkrankungen.
Der
DRS besteht aus über 6.500 sporttreibenden Rollstuhlfahrern, welche in
mehr als 270 Vereinen des DRS organisiert sind. Es sind zumeist schwer
Gehbehinderte, Querschnittgelähmte und Menschen, welche auf Grund von
Krankheiten auf einen Rollstuhl angewiesen sind und für die sportliche Aktivität
von großer Bedeutung ist.
Er ist in jahrelanger, kompetenter und
erfolgreicher Zusammenarbeit mit Akutkliniken, anderen Verbänden und
Institutionen des Behinderten- und Rollstuhlsportes, sowie Schulen, Kommunalen
und Überregionalen Trägern innerhalb von Deutschland tätig.
In
den über 270 Mitgliedsvereinen des DRS wird eine Vielzahl von Sportarten
angeboten: Badminton, Basketball, Bogenschießen, Breitensport, Kart,
E-Stuhl-Sport, Fechten, Gewichtheben, Handbiken, Kinder und Jugendsport,
Leichtathletik, Roll-/Sledgehockey, Rugby, Segeln, Schwimmen, Sportschießen,
Tauchen, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Wasserski und Wintersport.
Jeder sollte die Sportart wählen
können, die ihm am meisten Spaß macht, gleich, ob er sie im Sinne der
Gesamtvereinbarung der Reha-Träger und /oder als Breiten- und Wettbewerbssport
betreiben will. Der Durchführung und Förderung des Breitensports - mit seiner
Betonung der Erhaltung der Gesundheit und des Erlebens von Geselligkeit - gilt
die besondere Aufmerksamkeit des Verbandes.
Das
die Erhaltung der körperlichen Leistungskraft, das Wiedererlangung des
psychischen Gleichgewichts sowie die Abwehr der gefürchteten Folgeerkrankungen
keine unerreichbaren Ziele sind, dass Rehabilitation und Integration keine
aussichtslosen Anliegen mehr sind, stellen die vielen Rollstuhlsportler täglich
unter Beweis.
Dieses positive Erleben, das jeder
sporttreibende Rollstuhlfahrer kennt, möchten wir all denen vermitteln, die den
Weg zum Rollstuhlsport bisher noch nicht gefunden haben.
Wollen Sie diese
Empfindungen auch spüren und erleben, dann beantworten Ihnen die Mitarbeiter der
DRS Geschäftsstelle gerne Ihre Fragen, erteilen Auskunft und Informationen über
Rollstuhlsport, den Service des DRS sowie über das Vereinsangebot in Ihrer
Nähe.
DRS- Geschäftsstelle
Friedrich- Alfred- Str. 10
47055 Duisburg
Tel. 0203/ 7174- 182
Homepage:
www.rollstuhlsport.de
Email:
info@rollstuhlsport.de
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