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Behindertenradsport
Wolfgang Sacher kämpft bei Bahn-WM um Medaillen

Während für die meisten Radfahrer die Saison bereits zu Ende ist,
steht im Behindertenradsport der Höhepunkt noch bevor: Von 6. bis 8.
November finden in Manchester die Bahn-Weltmeisterschaften im
Para-Cycling statt. Eine der größten deutschen Medaillenhoffnungen
ist dabei Wolfgang Sacher.
Der 42-jährige Paralympics-Sieger von Peking hat sein gesamtes Jahr
darauf ausgerichtet, Edelmetall bei einer WM zu gewinnen. Nach der
verletzungsbedingten Absage der Straßen-Wettkämpfe Anfang September
sind die Titelkämpfe in Großbritannien nun seine letzte Chance,
dieses Ziel zu erreichen.
Sacher dürfte dabei gute Erinnerungen an das Holzoval in Manchester
haben: Im Mai holte er beim dortigen Weltcup-Rennen Bronze in der
4.000-Meter-Verfolgung. In dieser Disziplin rechnet er sich auch
jetzt die größten Medaillenchancen aus. Weitere Starts plant er im
Kilometer-Zeitfahren sowie dem Teamsprint.
Wolfgang Sacher:
„In Manchester wird es für mich ernst. Es ist meine letzte Chance in
diesem Jahr eine WM-Medaille zu gewinnen. Da ich verletzungsbedingt
auf die Straßentitelkämpfe verzichten musste und auch bei keiner
Deutschen Meisterschaft am Start stand, stehe ich unter sehr großem
Druck. Ich bin aber zuversichtlich, einen Taler zu holen: Gemeinsam
mit meinem Trainer Robert Lechner habe ich Extraschichten im
Training eingelegt und ich spüre, dass ich in Form bin. Die
Radrennbahn von Manchester kommt mir dabei sehr entgegen. Im Mai
habe ich dort schon Bronze beim Weltcup gewinnen können. Sie ist
sehr schnell und ich hoffe, an meine Leistungen von Peking anknüpfen
zu können.“
Mehr Informationen zu Wolfgang Sacher und der Para-Cycling WM 2009
erhalten Sie unter
www.wolfgangsacher.de und
www.uci.ch
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