
Großer Erfolg für den Berliner Behindertensport
und seinen paralympischen Vorzeigeverein, den PSC Berlin. Der vom
Landessportbund Berlin und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie
Berlin ausgelobte Innovationspreis 2009 ging an das Schwimm-Team mit
seinem Gesamtprojekt der Nachwuchssuche und -gewinnung von
Schwimmsportlern in Berlin und der Weiterführung dieser Aktiven in
die Weltspitze bis hin zu den Paralympics.
In seiner Laudatio fand der rbb-Sportchef
Hans-Jürgen Pohmann viele lobende Worte für die Aktivitäten des
Berliner Vereins und auch der Senator für Inneres und Sport, Dr.
Ehrhart Körting, der LSB-Präsident Klaus Böger und die
LSB-Verantwortlichen, Vizepräsidentin Gabriele Wrede und Direktor
Norbert Skowronek, gehörten zu den persönlichen Gratulanten.
Der erst 1999 gegründete PSC Berlin ist
mittlerweile einer der erfolgreichsten Behindertensportvereine
Deutschlands, mit den Hauptsparten Schwimmen, Leichtathletik,
Sitzvolleyball und Radsport, sowie einigen Nachwuchsaktiven im
Segeln, Rudern und im Judo. Eindrucksvoll sind hier sicher die erst
kürzlich erzielten Erfolge des leichtathletischen Sprinters Matthias
Schröder und des Mehrkämpfers Thomas Ulbricht mit ihren EM-Titeln
und dem WM-Titel von Straßenradfahrer Pierre Senska zu nennen.
Den Innovationspreis 2009 gewann das
PSC-Schwimm-Team, das gerade mit seinen Kaderathleten von der
diesjährigen EM in Island zurückgekehrt ist und hier sage und
schreibe 7 mal Gold, 4 mal Silber und 3 mal Bronze erzielte.

Dabei waren dort auch die beiden Aktiven, die
gestern stellvertretend den Preis in Empfang nahmen, die 15jährige
Jennifer Aßmann mit ihrer ersten Bronzemedaille und der 20jährige
Lucas Ludwig mit 2 mal Gold und 5 weiteren Medaillen. Beide haben
das komplette Aufbau- und Fördersystem von der Nachwuchssuche bis
hin zur Weltspitze durchlaufen, wofür der PSC Berlin nun
ausgezeichnet wurde.